Tag 277: Recyclinghaus officina roma!

Neulich auf Lilligreen entdeckt: Die Villa ‘Officina Roma’, die vollständig aus Müll gebaut wurde – und der man das überhaupt nicht ansieht! Erschaffen wurde das Recycling-Haus vom raumlaborberlin, einem Büro für experimentelle Architektur, und innerhalb von einer Woche zusammen mit 24 Schülern aus ganz Italien vor dem Gebäude des MAXXI in Rom errichtet. Dazu wurden ausschließlich Abfallstoffe verwendet – so entstand eine Küche aus alten Flaschen, ein Schlafzimmer mit Wänden aus ausrangierten Autotüren, ein Raum aus alten Fenstern, das Hauptdach ist gedeckt mit Ölfässern und gebrauchten Trockenbauprofilen. Coole Sache, denn das Recycling-Haus bietet alles, was es zum Leben und Arbeiten braucht. Wenn diese Schüler jetzt ein neues Projekt suchen, würde ich unsere Wohnung zum Upcyclen zur Verfügung stellen 🙂

Quelle: raumlaborberlin

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Tag 272: Schön und gut!

Eigentlich wäre ich heute auf der Wearfair und würde endlich Nunu kennen lernen. Leider leider leider hab ich die Fahrt nach Linz aufgrund des momentanen Workloads nicht geschafft, aber ich möchte euch dennoch ein Label vorstellen, dass ganz prima zur Wearfair passt: beliya. Nach dem Motto “be good be beautiful“ kreiert beliya Designer-Handtaschen mit gutem Zweck. Jeder Kauf einer Charity Tasche ermöglicht einem Kind in Entwicklungsländern den Schulbesuch für ein Jahr, zum Beispiel finanziert die WISH Handtasche die Schulbücher für ein Jahr. An jeder Tasche hängt der Name des unterstützten Kindes, das man auf der beliya Website kennenlernen kann. Alle Taschen und Accessoires werden aus edlen Upcycling-Materialien hergestellt: Retouren aus der Sofa-Produktion und Überschüssen aus Designer-Kollektionen.

SUPER Sache und die Kollektionen HOPE (Weekender), DREAM (Umhängetasche), WISH (Handtasche), SMILE (Clutch), TRUST (Handytasche) und FUTURE (Schlüsselanhänger) sehen auch noch richtig gut aus. Wer also ein ganz bestimmt gutes Weihnachtsgeschenk sucht (sorry, bin aus Jobgründen schon voll und ganz in der Weihnachtssaison), sollte sich diese kleine, unterstützenswerte Firma unbedingt merken!

Quelle: beliya

Tag 249: Apropos Jeans II

Was ihr natürlich auch mit alten Jeans machen könnt, wenn sie auch umgestylt nicht mehr tragbar sind, ist zum Beispiel das hier, Upcycling mal ganz anders…:

Diese eher gewöhnungsbedürftigen und nicht unbedingt schönen Stühle habe ich am Samstag bei einem eher hochpreisigen Münchner Einrichtungshaus im Schaufenster gesehen. Was der Spaß kostet, weiß ich nicht, wie es funktioniert aber schon (falls doch jemand an solch einem Möbelstück Interesse haben sollte…):

Tag 102: Upcycling

Als ich dieses Wort gestern benutzt habe, hab ich mir darüber mal wieder ein paar Gedanken gemacht. Und natürlich gegooglet. Denn eigentlich finde ich das Thema super – wir schmeißen sowieso viel zu viel weg. (Zitat aus einem Tatort neulich, als ein kleiner Eisenwaren- und Reparaturladen bankrott ging: „Heutzutage lässt doch keiner mehr was reparieren.“ Mhm, richtig. Hat mich nachdenken lassen, denn ich kaufe natürlich auch lieber für 24,90 EUR einen neuen Toaster statt meinen alten reparieren zu lassen.). Und wenn man aus „Müll“ was Nützliches oder sogar Schickes machen kann, ist das ja ziemlich großartig.

Was ich dann so gefunden habe: naja. Den Blog WE UPCYCLE, der 30 Tage lang schöne und nützliche Dinge aus Materialien schaffen möchte, die andere für wertlos halten. Durch Gastbeiträge von Lesern läuft das Projekt übrigens nicht nur ein Monat lang, sondern sogar mittlerweile fast ein Jahr. Super Idee, so an sich – aber Kisten aus Floppydiscs, ein Restesitzsack oder T-Shirt Beutel gehören irgendwie nicht zu den Dingen, für die ich basteln würde (ihr wisst ja, mein riesen Talent!).

(Quelle: Lilach / WE UPCYCLE)

Aber in Berlin gibt es den Upcycling Fashion Store, der Mode aus bereits vorhandenen Stoffen oder getragener Kleidung verkauft. Ursprünglich nur ein Pop Up Store, jetzt aber eine feste Größe. Spannende Sache und ich schaue definitiv vorbei, wenn ich das nächste Mal in der Hauptstadt bin. Genau wie in einem Laden, der die Sachen von Schmidttakahashi verkauft. Über die hatte ich ja schon mal HIER berichtet.

Ich trage heute dafür was ganz Neues: Der Osterhase ist nämlich etwas verspätet vorbei gehoppelt und hat mir was versteckt. Ein JEANSHEMD!! Juhee, Wardrobe Mix, ich komme! Danke lieber Osterhase!

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Tag 101: (K)eine milde Gabe!

Trotz Shoppingdiät habe ich seit kurzem einige neue Teile in meinem Kleiderschrank. Denn jetzt, wo ich nicht mehr einkaufe, kriege ich von meinen Freunden die Sachen geschenkt, die sie nicht mehr anziehen. Und glücklicherweise handelt es sich hierbei nicht nur um milde Gaben, sondern um Teile, die ich wirklich gerne trage. Meine Freundin und Mit-Diäterin Conny schenkte mir neulich ein Streifen-Shirt und ich liebe Streifen. Es hat Wasserfall-Ausschnitt, das es ein bisschen besonders macht und ich freue mich schon darauf, wenn ich es zu Jeans und Heels tragen kann. Ein schwarzes Piu Piu Kleid wurde von meiner Freundin Silke ausgemistet und nun von mir aufgetragen. Es macht eine super Figur und war das perfekte Outfit für einen Pressetermin neulich. Meine Freundin Heidi vermachte mir einen grauen Basic-Pulli, der ihr nicht richtig passt und den ich im Sommer bestimmt über Kleider oder Tops werfen werde.

Das finde ich ziemlich toll, denn so habe ich ein wenig Abwechslung in meinem Kleiderschrank (naja, bei 60 Pullis sollte man eigentlich nicht meinen, dass das ein Problem sein sollte…) und trage Dinge von Menschen, die mir etwas bedeuten. Upcycling with love, sozusagen. 265 Tage to go!