Liebster-Award²

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And the Liebster Award goes to… Naja, ganz so spektakulär ist die Auszeichung „Liebster Award“ nicht, aber wirklich eine nette Sache, die mir die liebe Dienna vom Blog „Zwischen Windeln und Wahnsinn“ zu Ehren hat werden lassen. Vielen Dank, liebe Dienna.

Worum geht es? Der Liebster Award soll kleinere oder neue Blogs vorstellen, in dem jeder Blogger, der den Award bekommen hat ein paar Fragen beantwortet und dann seinerseits weitere Blogger nominiert und denen Fragen stellt. Kapiert? Nee? Macht nix, hier ist das ganze nochmal schön aufgedröselt:

Die Regeln für den Liebster-Award:

  1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke ihren Blog in deinem Artikel.
  2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat, stellt.
  3. Nominiere 5 bis 11 weitere Blogger für den Liebster Award, die bisher weniger als 1000 Follower haben.
  4. Stelle eine neue Liste mit 11 Fragen für deine nominierten Blogger zusammen.
  5. Schreibe diese Regeln in deinen Liebster Award-Blog-Artikel.
  6. Informiere deine nominierten Blogger über den Blog-Artikel.

Und das mach ich jetzt mal, hier sind die Antworten auf Diennas Fragen:

Wie und wann kam Euch die Idee zu Eurem Blog?
Aaaaaalso, da muss ich ein bisschen ausholen… Ende 2011 habe ich beschlossen, im Jahr 2012 eine Shoppingdiät einzulegen. Als Lifestyle-PR-Tante und Fashionvictim war ich nämlich ständig auf irgendwelchen Onlineshops unterwegs und habe viel zu viel gekauft. Weil ich beruflich den Druck hatte, immer uptodate zu sein und die neuesten Trends zu kennen und zu tragen. Und weil das ein Ventil für mich war, mit zu viel Stress umzugehen: Mal schnell auf ein paar Shops vorbei gesurft und schon war ich viel produktiver. Und kaufte so jede Menge Klamotten, die ich oft noch nicht mal richtig schön fand, sie aber behielt, weil sie günstig oder kurzzeitig cool waren. Damit war 2012 dann Schluss, es gab ein Jahr lang keine Klamotten, keine Schuhe, keine Taschen, keinen Schmuck, keine Accessoires, die komplette Modefastenkur. Um das Ganze öffentlich zu machen und somit ein Kontrollmedium zu haben, startete ich diesen Blog (so, jetzt sind wir endlich bei der Antwort!) und hatte sofort eine riesige Freude daran, geschrieben habe ich nämlich schon immer gerne. Im Januar 2013, nach der erfolgreichen Beendigung der Shoppingdiät verabschiedete ich mich erst mal wieder vom Bloggen, da irgendwie nichts mehr zum sagen hatte. Ende 2014 packte es mich  wieder und nun bin ich wieder hier, dabei und online 🙂

Seid Ihr immer diszipliniert dabei, oder gab es auch schon mal einen “Schreib- Durchhänger”?
Ganz bestimmt bin ich nicht immer „diszipliniert“ dabei, aber das ist auch vollkommen ok, Bloggen soll ja Spaß und nicht zusätzlichen Stress machen. Allerdings merke ich, dass sich meine Themen immer mehr um meine Kinder und Familie im Allgemeinen drehen und mir eine Weile lang die echten Shoppingdiät-Themen nicht so leicht von der Hand gingen. Daher arbeite ich gerade an einem neuen Blog, denn Shoppingdiät soll das bleiben, was der Name verspricht: Tips für nachhaltigen Konsum, was eine Shoppingpause bewirken kann und Ideen, wie jeder einzelne die Welt ein bisschen besser machen kann. (Und für SEO: Nachhaltigkeit, Green Lifestyle, Green Glamour, Faire Mode, Naturkosmetik, LOHAS…)

Wohin würdet Ihr gerne einmal verreisen und warum?
Tja, auch dazu könnte ich einen eigenen Blogpost schreiben. Tatsächlich habe ich eine ewig lange Bucket List und einen entsprechenden Beitrag dazu auch schon lange lange (also seit 2012) vorbereitet. Um es kurz kürzer zu machen: Ganz ganz oben auf dieser Liste steht Australien. Dorthin will ich schon seit 16 bin (also ÜBER MEIN HALBES LEBEN LANG!) und obwohl ich drei Mal schon kurz davor war, hab ichs noch nicht geschafft: Nach dem Abi wollte niemand mit und alleine hab ich mich nicht getraut, obwohl ich zwei Jahre lang dafür gespart hatte. Später sollte ich für eine große deutsche Fluggesellschaft ein Praxissemester in Sydney machen und hatte den Vertrag dafür schon in der Tasche. Doch dann kam 9/11 und die Airline musste alle Auslandspraktika absagen, auch meines. Und nach dem Studium wollte ich mit einer Freundin ein halbes Jahr zum Work & Travel nach Down Under, der Flug (mit offenem Rückreisedatum) war schon gebucht. Aber ein paar Wochen vor Abflug lernte ich meinen Mann kennen und fand Hessen plötzlich viel cooler als Bondi Beach. Ärgern tu ich mich darüber nicht, denn die Hessenbesuche sind ganz schön nachhaltig gewesen 🙂 Und wer weiß, vielleicht versuche ich es irgendwann ein viertes Mal, zusammen mit meinem Mann.

Welchen Wunsch würdet Ihr Euch gerne einmal erfüllen – egal wie verrückt er sein mag?
Hui, hier muss ich ein bisschen länger nachdenken um nicht wieder auf meine Reise Bucket List zurück zu kommen. Und was verrücktes? Also nee, dafür bin ich ja viel zu vernünftig. Mhm. Heli-Skiing, das würd ich gerne mal machen. Irgendwo in Kanada, wo man auch als guter Normalo-Skifahrer runter kommt und stundenlang abfahren kann. Ja, das würde ich wirklich gerne mal machen.

Was wolltet Ihr als Kind werden (und welchen Beruf habt Ihr letztendlich gewählt)?
Ich wollte immer Ärztin, Rechtanwältin oder Psychologin werden – zwar nicht als Kind (an meinen kindlichen Berufswunsch kann ich mich nicht erinnern), aber als Jugendliche. Am ehesten würde heute wohl noch die Rechtsanwältin passen – im Kampf mit David gegen Goliath. Und Journalistin. Hab mich aber nicht getraut, ich Vollhorst. Denn eigentlich wäre ich das heute immer noch gerne. Jetzt bin ich PR-Frau, also gar nicht so weit davon weg, aber eben auf der anderen Seite. Und ihr wisst ja, die andere Seite der Mauer ist immer schöner, rosarot und sonnengelb.

Was war der schönste Moment mit Eurem Kind/Euren Kindern?
Ui, einen einzigen schönsten Moment kann ich gar nicht so rausfiltern, zum Glück gibt es nämlich ganz schön viele schöne Momente. Einen wirklich wunderschönen erlebte ich zum Beispiel neulich, als ich Sonntag nachmittags von diesem tollen Yogawochenende zurück kam, mir beide Kinder glücklich in die Arme sprangen und wir anschließend eine gute halbe Stunde auf dem Sofa zusammen ganz innig und fröhlich kuschelten. Das war wirklich wunderschön, herzerwärmend und glücksversprühend.

Bist Du ein Träumer, oder eher realistisch?
Ich bin von Sternzeichen Zwilling, also beides 🙂 Ich träume sehr sehr gerne und überfordere meinen Mann regelmäßig mit Ideen wie „Komm, lass uns nach Schweden ziehen! Oder nach Australien!“. Das ist dann gar nicht so ernst gemeint, sondern für mich die Möglichkeit, mal wieder über unseren Horizont hinaus zu schauen. Mir auszumalen, wie es unser Leben woanders wäre, gibt mir ganz viel Energie und Kraft. Außerdem glaube ich daran, dass man fast alles schaffen kann, das man wirklich will – sofern man sein Ziel halbwegs richtig einschätzt (da kommen wir dann zum realistischen Part). Denn dass ich in diesem Leben nicht mehr Kunstturn-Olympiasiegerin werde, das weiß selbst ich Träumer ganz gut einzuschätzen.

Bist Du verheiratet? Wenn ja, wie romantisch war Euer Heiratsantrag?
Oh jaaaa, der war toll! Im März, in New York, am Wasser. Mein Mann ist IT-ler und hatte den Antrag vorher aufgenommen und auf seinen Ipod gespielt – weil er wusste, er würde zu aufgeregt sein um ihn live zu performen. So setze er mir an meinem Lieblingsplatz in NYC Kopfhörer auf (an sich damals gar nichts ungewöhnliches, weil wir oft zusammen Musik hörten) und es erklang Reinhard Fendrichs „Herz wia Bergwerk“ – eines unserer Lieder seit einem feuchtfröhlichem, romantischen Wiesnbesuch. Und dann ganz viele Worte, die erklären, warum er mich liebt, was er so toll an mir findet und warum er den Rest seines Lebens mit mir verbringen möchte. Hach. Sollte ich mir unbedingt mal wieder anhören! Geheiratet haben wir dann gleich zwei Mal (also ja, ich bin verheiratet), im September darauf im kleinen Kreis standesamtlich und im Juni des darauffolgenden Jahres (2009, schon so lange her!) mit all unserer Familie und Freunden und einer freien Zeremonie.

Welche Ziele hast Du für die nächsten 10-15 Jahre?
Puha. Ich glaube, ich bin kein Mensch, der sich Ziele für die nächsten 10-15 Jahre setzt. Ich wünsche mir, dass meine Familie gesund bleibt, dass meine Kinder glückliche, zufriedene, selbstsichere, achtsame Menschen werden, die liebevoll und fair für das einstehen, das ihnen wichtig ist. Dass sie sich ihre Wünsche erfüllen und sie es immer wagen, zu träumen. Dass sie Liebe finden und Liebe geben können, dass sie sich und andere Menschen glücklich machen. Und für unsere Familie wünsche ich mir einen Lottogewinn, um uns irgendwann doch mal ein Eigenheim rund um München leisten zu können, am liebsten hier am See. Mhm, das waren jetzt Wünsche und keine Ziele. Wünschen kann ich irgendwie besser als zielen. Das ist mir nur früher an den Schießständen auf der Wiesn ganz gut gelungen.

Was kannst Du überhaupt nicht leiden?
Mettbrötchen mit Zwiebeln. Die finde ich wirklich ziemlich eklig und kann nur schwer hingucken, wenn mein Gegenüber eines isst. Ansonsten: Unfairness, gedankenloses Handeln, Motzer, Unfreundlichkeit, Arroganz, verregnete Sommer, Stau, Verschwendung, Palmöl in allen möglichen Produkten, Massentierhaltung, Tierversuche, Plastik überall um uns rum und alles andere was unseren Planeten mutwillig zerstört.

Was ist das Schlimmste und/oder Lustigste, was Deine Kinder bisher angestellt haben?
Mhm, vor wirklich schlimmen Katastrophen sind wir zum Glück bisher verschont geblieben – und ich klopfe gleich mal fest auf Holz, dass das auch so bleibt. Blödsinn haben meine Kinder natürlich trotzdem schon jede Menge angestellt: Meine Tochter hat zum Beispiel mal den gesamten Inhalt meiner fast noch komplett neuen, 50 Euro teuren Haarkur in ihr Badewasser befördert. Ihre Haut war danach wirklich sehr schön weich und ich konnte nicht mal schimpfen, so geschockt war ich. Und mein Sohn ist, als er gerade krabbeln konnte, in unseren Kamin geklettert und hat herzhaft in die verkohlten Holzbriketts gebissen. Er war ganz schön sauer, als ich ihn rausholte und die schwarzen Snacks wegnahm.

So, das wars. Nun gebe ich den Pokal weiter an diese tollen Blogger:

Nina von http://gedankenpotpourri.com
Kerstin von http://chaoshoch2.com//
Paula von http://www.bleibcoolmami.com
Eva von http://www.hiddengem.de/
Séverine von mama-on-the-rocks.blogspot.com/
Alpacanne von https://kofferzuklein.wordpress.com/
Xeniana von https://xeniana.wordpress.com
Nadine von http://lohamum.com
Nadjeschda von http://kindundkoffer.com

Und hier meine Fragen:

1. Lieber Heute oder Morgen?
2. Wie lange schläfst du, um ausgeschlafen zu sein?
3. Wie würdest du dich beschreiben, wie du als Teenager warst?
4. Was ist Dein Lieblingsbuch?
5. Hast du einen größten Traum? Wenn ja, welchen?
6. Irgendwas, das du unbedingt mal loswerden möchtest, dich aber noch nicht getraut hast?
7. Wenn du dich in der Fremde aufhältst und Landsleute triffst: Befällt dich dann Heimweh oder dann gerade nicht?
8. Wohin geht es dieses Jahr in den Urlaub?
9. Wem wärst du lieber nie begegnet?
10. Wenn Du eine Sache in der Welt einfach so verändert könntest, welche wäre das?
11. Wofür bist du dankbar?

Ich freue mich auf eure Antworten! Habt einen schönen Tag ihr Lieben!

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