Tag 162: Oh, wie ist das schön…

Geburtstaghaben ist auch über 30 noch ziemlich toll: Lange Schlafen, Blumen zum Frühstück und später mit lieben Freunden Kuchen essen und jede Menge Prosecco trinken. Zwar hat das Wetter nicht ganz mitgespielt, aber das konnte uns vom Gute-Laune-haben ganz bestimmt nicht abhalten. Und selbst das Fußballspiel am Abend war ok, da die deutschen Pfeifen ja glücklicherweise gewonnen haben.

Wenn auch nicht das wichtigste, aber dennoch ein schöner Nebeneffekt am Geburtstaghaben: Geschenke gabs natürlich auch. Nämlich einen wunderschönen Armreif von meiner besten Freundin, ein ganz besonderes Buch von dem ich bestimmt noch berichten werde, yummy Champagner, Blumen und andere schöne Accessoires. Einige waren natürlich Shoppingdiät-related, wie zum Beispiel der Outfit-Planner von Susi. Hier kann ich meine Lieblingsoutfits festhalten, damit die „Ich habe nix zum Anziehen“ Momente endgütlig der Vergangenheit angehören. Super Idee, denn auch wenn diese Momente glücklicherweise weniger werden, es gibt sie immer noch ziemlich oft…!

(Quelle: Dawanda heaven+paper ::: the shop)

Von meinen liebsten Freundinnen habe ich einen Furla Geldbeutel bekommen, den ich neulich beim Geschenkeaussuchen für eine andere liebe Freundin entdeckt habe. Da sich mein alter gerade in seine Einzelteile auflöst, freue ich mich riesig über ein neues Accessoire!

Am meisten Shoppingdiät-Gedanken hat sich mein Mann gemacht. Sein Geschenk ist – obwohl ich es noch gar nicht habe – einen extra Post wert, den es nächste Woche gibt. So viel sei verraten: Es ist ein Teil, das 20 verschiedene Stylings ermöglicht, nachhaltig und aus Biobaumwolle produziert und durch Crowdfunding finanziert ist. Boah!

Ach, ein Zicklein gab es tatsächlich auch! Von meinen Schwiegereltern für eine Familie in Zimbabwe!

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Tag 130: Luxusproblem I

Ich habe bald Geburtstag und wie es sich für einen guten Zwilling gehört, ist das für mich immer noch was ganz Besonderes. Wie ein kleines Kind freue ich mich auf den Tag, an dem alle lieb zu mir sind und ich bestimmen darf, was gemacht wird. Zumindest in der Theorie. Denn als Zwilling-Geborene hat man leider auch alle zwei Jahre im Zeitraum eines großen Sportereignisses Geburtstag, das die Leute um mich rum davon ablenkt, lieb zu mir zu sein und mich bestimmen zu lassen. 2006 fand an MEINEM Tag das Eröffnungsspiel der Fußball-WM statt, Deutschland gegen Costa Rica, in München. Und nicht nur mein (damals noch) Freund ist vollkommen ausgetickt und war sauer, dass meine Gäste während des Spiel nicht die gewünschte Schweigezeit von 90 Minuten einhielten, damit er sich konzentrieren kann. Meine beste Freundin hatte sogar im Radio Tickets für dieses Spiel gewonnen und war nicht mal da. Hätte ich bestimmen können, wäre das alles anders gewesen, so viel ist klar.

Nachdem ich vor zwei Jahren verschont wurde und ganz ausdrücklich zu einem Geburtstag OHNE Fußball geladen habe, ist es in diesem Jahr natürlich wieder so weit: Das erste Deutschland Spiel stielt mir an MEINEM Tag die Show. Kacke. Aber während ich noch überlege, ob ich besser eine Gartenparty mit Fernseh-Ecke feiern oder das Fußballspektakel einfach ignorieren und meinen (trotz 2006-Debakel inzwischen) Mann an den Grill ketten oder vielleicht wirklich aufs Feiern verzichten (haha, kleiner Scherz!) soll, stehe ich vor einer ganz anderen Herausforderung: Ich weiß nicht, was ich mir wünschen soll. Ich habe wirklich keinen Plan.

Mein (natürlich!) erster Gedanke, Klamotten, fühlt sich irgendwie nicht gut an und ich wüsste auch gar nicht, wo ich anfangen sollte. Einen noch nicht geheilten Shopaholic in Rehab sollte man nicht loslassen. Urlaub, mein zweitliebstes Konsumgut, ist auch gerade schwierig, wir schaffen es noch nicht mal, einen Gutschein für ein tolles Hotel am Tegernsee einzulösen. Was bleibt? Natürlich lauter viele tolle Sachen, die mir die Qual der Wahl lassen. Eine neue Handtasche? Schmuck? Schuhe? Ein Bikini? Was um Himmels Willen brauche ich denn wirklich? Oder könnte ich wirklich brauchen? Entscheiden gehört ja bekanntlich nicht zu den Stärken eines Zwillings und ich glaube, ich hab folgendes Problem, was für ein Luxus:

(Quelle: http://www.facebook.com/Texte)