Tag 300: Schon wieder ein Jubiläum!

300 Tage shoppingfrei! Und nur noch 66 to go, wow. Ich weiß noch, als Anfang des Jahres die Done-Tage einstellig waren und ich mir wünschte, schon bei Tag 300 angekommen zu sein. Und jetzt? Verging das Jahr so schnell, es ist schon fast Winter, das Projekt Shoppingdiät beinahe zu Ende und auch wenn mein Wunsch, mal wieder shoppen zu dürfen tatsächlich wächst, werden diese letzten paar Tage vermutlich schneller vergehen als mir lieb ist. Aber natürlich nicht ohne ein paar Herausforderungen: Im November bin ich wahrscheinlich nicht nur in Paris, sondern auch nochmal in Europas heimlicher Shoppingmetropole Glasgow und was wäre schöner als Christmas Shopping im Ausland? Not for me, clearly. Damit ich dort wenigstens nicht friere, hab ich beschlossen, das Projekt Stricken zu wagen und werde mich nachher mit Nadeln und (Bio-)Wolle eindecken. Das Objekt der Begierde: Ein gestreifter Schal in grau und neon-pink. Blöd nur, dass ich überhaupt nicht stricken kann – es gibt also wahrscheinlich mal wieder was zu lachen. (Eine kurze Recherche hat gezeigt, dass ich auch nicht einfach so Wolle und Stricknadeln kaufen kann. Es gibt nämlich verschieden starke Nadeln und offensichtlich unterschiedlich dicke Wolle, die man nicht einfach miteinander kombinieren kann. Und wie viel Wolle ich für meinen Schal benötige, hängt auch davon ab, wie dick diese ist (klaro, bisher hab ichs verstanden) und welche Stärke die Nadlen haben. (What?). Ich sehe schon, ich brauche gute Beratung.) Aber, vielleicht hat ja jemand prima Tips für Strick-Videos, mit denen auch eher weniger Begabte wie ich, flux die wuchs einen Schal zaubern können?

Tag 298: Männerhemden!

Posts, was man mit Männerhemden so anstellen kann, gibt es einige. Diesen habe ich neulich mal bei Pinterest entdeckt und finde ihn so süß, dass ich ihn euch nicht vorenthalten will:

 

Wie das ganze funktioniert, könnt ihr hier ganz ausführlich nachlesen. Vielleicht seid ihr ja begabtere DIY-ler, dann probiert das doch mal! Ich liebäugel immer noch mit dem Strickgedanken…

Tag 297: Extrem Shoppinglaune

Ich bin gerade wirklich extrem in Shoppinglaune, es hilft alles nix. Natürlich tu ichs nicht, aber auch das hilft nichts, ich erliege gerade sogar H&M. Bisher haben mich eigentlich alle Desinger-Kooperationen total kalt gelassen, aber jetzt, in meinem Endspurt kommen die Schweden mit einem wirklichen Highlight daher: Maison Martin Margiela. Alles, was ich bisher davon gesehen habe, finde ich ziemlich toll, aber der 15. November ist natürlich keinesfalls 2013 und geht ohne mich über die Bühne. Seufz. (Keine Angst, ich falle 2013 nicht in alte Muster. Aber ich werde auch nicht nur Bio, Fair und Nachhaltig kaufen können, weil es dafür einfach zu wenig Angebot gibt. Wie gesagt, wenn jemand einen tollen Onlineshop ins Leben ruft, würde ich gerne dort mein Geld lassen…)

Stattdessen überlege ich, ob ich nicht mit Stricken anfangen soll. Mit meinen Nähkünsten ist es ja nun mal nicht so weit her, aber Stricken könnte doch selbst ich hinkriegen. Ist doch eigentlich immer das gleiche und fernsehen kann man dabei auch noch. Oder telefonieren. Oder zuhören. Und so ein schöner Schal, das hat doch auch was. Oder nicht?

Tag 248: DIY-Weekend!

Wenn schon keine neuen Schuhe, dann gab’s am Wochenende eben andere neue Sachen – aber selbstgemacht. Beim Färben oder sonstiger Jeans-Umgestaltung stelle ich nämlich ausnahmsweise gar nicht soo blöd an und da ich gefühlte 5000 Jeans im Schrank habe, von denen ich nur eine Handvoll anziehe, auch ausreichend Probe-Material. Am Samstag hieß es daher: Batiken. Und diesmal nicht mit der Einstiegstechnik Färben, sondern der für Fortgeschrittene mit Bleichmittel. Wie das geht findet ihr viel besser erklärt als ichs je könnte zum Beispiel HIER. Meine gar nicht so schlechten Ergebnisse, die nur ein bisschen an die Vorwärs-Rückwärts-Barfuß-Tänzerinnen der 90-er erinnernn, hingegen hier:

Doch dem nicht genug, neue Schuhe find ich nämlich schon eigentlich ziemlich toll. Und  auf „…love Meagan„, einem dieser mega-professionellen DIY-Blogs, habe ich neulich dieses Shoe-Make-Over mit Nagellack gefunden. Bitte schaut euch das Original mal an, denn meine Fotos sind eher schlecht als recht geworden und die Vorlage ist natürlich eh überperfekt.

Schuhe, die ich nicht anziehe und die beim Versagen kein Verlust wären, hab ich jedenfalls jede Menge und sogar Nagellacke auch nach dem Ausmisten noch ein paar. Auch wenn ich beinahe im nächsten Drogeriemarkt ein neues Gelb gekauft hätte, denn meine vier hab ich sehr weitsichtig an andere Verwenderinnen abgegeben und gelb hätte sich auf den Schuhen noch besser gemacht (nicht nur als Hintergrund auf dem Foto). Aber, auch das blau-pinke Ergebnis find ich gar nicht so schlecht und vielleicht trau ich mich mit den neon-Techno-Schlappen auch irgendwann mal aus dem Haus.

Apropos Schuh-Make-Over: Nieten habe ich bestellt und demnächst versuche ein paar meiner Basic-Ballerinas 2012-reif zu pimpen. Nicht ganz das gleiche wie die Verzicht-Schuhe, aber besser als nix. Hoffentlich.

Tag 240: Es werde Licht!

Ich weiß, ich war mal wieder ziemlich Blog-faul in den letzten Tagen. Das liegt ganz bestimmt nicht daran, dass ich nichts zu berichten habe, vielmehr brauchte ich mal eine kleine Rechner-Auszeit. In den letzten Monaten saß ich nämlich beinahe in jeder freien und unfreien Minute davor und habe gearbeitet und jetzt war’s Zeit für einen kleine Pause. Dafür war ich am Freitag spontan mit meiner Freundin Maike beim SUP, beim Stand Up Paddling, am Starnberger See und auch wenn das Ganze eine doch eher gediegenere Veranstaltung ist (zumindest auf dem See), tat es mir so gut, auf dem Wasser zu sein. Ich verbrachte ja fast meine gesamte Jugend auf dem Wasser (und verdammt, das ist lange her!) und obwohl der Rudersport seine Faszination für mich ziemlich verloren hat (außer bei Olympia natürlich:-), auf dem Wasser fühle ich mich zu Hause. Hier kann ich abschalten, hier fahre ich total runter. Yoga auf dem Wasser, das wäre die ultimative Entspannung für mich. (Ich hab kurz versucht, auf dem SUP-Board einen Sonnengruß zu machen, aber dafür brauche ich dann doch noch ein bisschen mehr Übung…).

Fashion-mäßig hab ich vor einiger Zeit auf kickstarter.com was tolles gefunden, das ich euch nicht vorenthalten will – auch wenn die Zeit für dieses interessante Projekt schon fast wieder vorbei ist, man braucht dafür nämlich viel Sonnenlicht. Aber wer weiß, vielleicht gibt’s ja doch den Sommer bis Oktober? Wie auch immer, mit The Lumi Process kann man T-Shirts oder Stoffe bedrucken und somit coole Einzelstücke gestalten – nur mit der Hilfe von Licht. Ein ganz junges kreatives Team aus den USA hat einige Jahre an der Technik gebastelt und durch die Crowdsourcing Plattform Kickstarter finanziert. Das Starter-Pack kostet gerade mal 35 Dollar und mit einer kostenlosen iPhone-App kann man die nötigen Negative aus den Fotos erstellen. Wie das Ganze funktioniert, könnt ihr in dem Video erfahren. Nicht nur ich finde das wirklich bemerkenswert und ziemlich cool, jede Menge andere Leute sehen das genauso, sie haben das Projekt nämlich insgesamt mit über 260.000 Dollar unterstützt – und 50.000 war gerade mal das Ziel. Hier noch ein paar Infos und dann hoffen wir doch mal für ausreichend Sonnenlich!

What is the Lumi Process?

The Lumi Process is a revolutionary photographic print process for textiles and natural materials. The process is based on Inkodye, mixable, dilutable, water-based dyes, which develop their color in sunlight. Currently available in three colors: red, orange and blue.

Inkodye can bind to any vegetal or animal fiber, such as cotton, linen, wool, silk, suede and wood. Once fixed, the color becomes permanent and can go through repeated machine washes without fading.

Inkodye’s light-sensitive properties open new possibilities for artistic and commercial uses:

  • True photographic prints that show a range of tonality rather than half-tone patterns. Turn your smartphone pictures into beautiful designs.
  • Permanent. Your prints will be soft and machine-washable. The dye actually becomes part of the fiber.
  • Works on any natural fiber. Great on 100% cotton tees and delicate materials like silk, suede and wool which are not capable of going through pH or heat-setting stages.
  • Prints over rough materials such as burlap, jute and sewn garments, into recesses that typical screen-printing could not reach.
  • Uses the sun! No need for electricity, silkscreens or high-end equipment.

Quelle: http://www.kickstarter.com/projects/lumi/print-on-fabric-using-sunlight-the-lumi-process

Tag 236: Neue Schuhe!

Gestern habe ich mir tatsächlich ganz flux neue Schuhe gezaubert. Ihr erinnert euch, hier gabs die Anleitung und so einfach wars tatsächlich auch! Endlich ein DIY-Ding, das hält was es verspricht. Man muss zwar erst mal ein Tuch finden, das schön genug ist, um es an den Füßen zu tragen, aber doch nicht so sehr geliebt wird, so dass man es zerschneiden kann und das dann im Laufe eines Tages ein paar mal neu wickeln, aber das macht überhaupt nix. Neue Schuhe in fünf Minuten, I like!

Übrigens habe ich Farbe an den Nägeln gerade satt. Das geht wohl einigen so, denn das Masterpiece in Stylefragen, die Instyle, hat den Basiclook in ihrer neuesten Ausgabe auch zum Trend erkohren. Daher trage ich nun Natur statt Color und nochmal: I like!

Tag 226: Kleine DIY-Tip-Sammlung

Gestern vor dem Schlafengehen, als ich zu müde zum Olympia-Abschlussfeiergucken war, habe ich noch ein wenig auf Pinterest gesurft und nach einfachen DIY-Tips gesucht. Und wirklich sehr tolle gefunden. Sobald ich wieder zu Hause bin, probiere ich das ein oder andere mal aus (leider fehlt mir immer noch der Tipp, wie ich aus einem rechten einen linken Schuh mache…).

1. Schnürsandalen von Saifu/joybx/Weibo
(mir mangelt es vermutlich am Grundequipment, den Sandalen, aber wer weiß. Vielleicht sollte ich langsam doch mal Schuhe zählen und ausmisten, denn ich könnte mir vorstellen, dort die ein oder andere Entdeckung zu machen…)

(Quelle: http://www.joybx.com/entry/18312.html)

2. Schmuckbox aus Bilderrahmen
Da ich wirklich dringend eine für den nicht-ausgemisteten Schmuck brauche, aber mich shoppingmäßig auch hier zurück halten will (selbermachen ist ja eh viel cooler) und wusste, dass es hierfür ne Anleitung gibt, hab ich gesucht. Das Design dieser hier von Pejds Fashionblog ist zwar Geschmackssache, aber sieht doch recht einfach aus (jaja, lacht ruhig!)…

(Quelle: http://pejds-fashion.blogspot.de/2011/06/diy-schmuckbox-aus-bilderrahmen.html)

oder 3. Wall Art von „Love of Family and Home“
Der Spruch ist zwar nicht so meiner, die Idee finde ich aber sehr cool. Stehe gerade voll auf große, bedeutungsvolle Wandbilder (und besitze noch keines), muss ja vielleicht nicht gleich sooo groß sein.

(Quelle: http://www.loveoffamilyandhome.net/2011/06/diy-wall-art.html)

Tag 224: DIY mal anders!

Die Mayonaise hat mich infiziert, Beauty-DIY finde ich gerade total spannend. Ist ja schließlich Naturkosmetik im reinsten Sinne… Auf Pinterest habe ich eben eher zufällig dieses tolle Rezept gegen Black Heads gefunden und da sich die leider nicht zum Ende meiner Pubertät von mir verabschiedet haben, hab ich das Mini-DIY-Treatment gleich mal ausprobiert. Das Rezept verspricht nämlich sofortige Wirkung und auch wenn ich daran nicht wirklich glaube, kann’s ja immerhin nicht schaden.

So geht’s: Zitrone halbieren, ein paar Tropfen Honig drauf und auf Kinn, Nase, Stirn verteilen. Fünf Minuten einwirken lassen und mit Wasser abspülen.

Das Ergebnis: auf jeden Fall besser als vorher. Natürlich verschwinden nicht gleich alle schwarzen Punkte, aber wer weiß, wenn man’s regelmäßig macht…? Ich bleib mal dran, weil’s wirklich so easy ist.

Ansonsten fühle ich mich gerade vom Nicht-Shoppen unterfordert. Zwar steht im September das Projekt „Six Items or less“ an, das ich mit Nunu gemeinsam umsetze (wobei wir das Ganze wohl auf 10 Teile aufstocken werden. Im September kann’s ja schon gerne mal kalt werden und im Frieren bin ich nicht so gut), aber falls jemand Ideen für weitere kleine Projekte hat, immer her damit! Ansonsten: Ein schönes Wochenende euch!

 

 

Tag 202: New Dress Day!

Nun hat es doch wieder etwas länger gedauert, bis ich von meinem Umstyling-Näh-Fashion-Versuch mit meiner ehemaligen Mitbewohnerin Katja berichten kann. Aber: gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Die Idee, ein Kleid zu kürzen erschien mir pipieinfach und nach einer Sache, die in maximal einer halben Stunde erledigt wäre. Der erfahrene Leser lacht sich jetzt schon ins Fäustchen und freut sich, denn natürlich war das mal wieder gnadenlos positiv gedacht. Obwohl Katjas Nähmaschine weitaus professioneller ist als mein Ebay-Erwerbnis und sie sich bei der ganzen Sache sehr viel geschickter anstellt, haben wir zwei Beginner für den Start ein eher ein Teil für Fortgeschrittene gewählt, was das Ganze ordentlich komplizierte: Ein Virmani-Kleid aus Seide, das zwar einen tollen Print, aber eine absolute No-Go Länge weit übers Knie hatte. Daher war der Plan: Kürzen!

Wer selbst näht weiß, Seide ist nicht gleich Baumwolle. Sie lässt sich nicht vernünftig abmessen, weil sie so glitschig ist, sie bleibt nicht dort liegen, wo man sie haben will und mag es auch nicht so wirklich, umgebügelt zu werden. Wir haben es trotzdem geschafft und ich finde das Ergebnis supermegatoll. Es ist nur ein ganz bisschen schief oder wellig und das fällt wirklich nur denjenigen auf, die ganzganzganz genau hingucken. Und bitteschön, wer mir so dermaßen auf die Beine glotzt, hat’s auch nicht anders verdient, die Minifehlerchen zu sehen. Here we go:

Vorher (naja fast). Vor lauter Diskutieren, wie wir’s am besten machen, haben wir vergessen ein ordentliches Vorher-Foto zu machen.

Abstecken. Irgendwie. Und abmessen, ständig, weil sich der Stoff permanent wellt, verschiebt und auf jeden Fall nicht das macht, was wir wollen. Daher:

Umbügeln, auch immer wieder. Aber es lont sich.

Tadaaaa:

Und ach ja: Die tollen Schuhe, die ihr auf den Fotos seht, hat mir Katja auch noch geschenkt! Ihr passen sie nämlich nicht richtig und ich finde sie toll! DANKE!!

Und weil uns das Kürzen in nur 4 Stunden gelungen ist, geht’s weiter. Dann machen wir aus einer Jeans einen Rock. Ich bin gespannt! (Und ja, ihr dürft ruhig jetzt schon lachen….)