Das Leben der Anderen

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Abfotografiert aus dem tollen flow One-quote-a-day calendar 2015

Reitersblock, Schreibplokkade, Schokolade: Irgendwie fehlt mir gerade die Muse. Irgendwie wollen die Worte gerade nicht so aneinander wie ich es gerne hätte. Irgendwie hab ich gerade auch nicht so arg viel Zeit. Und irgendwie bin ich auch immer noch ein bisschen geflasht und übernächtigt von dem Mega-Konzert der Mega-Fantas gestern Abend. Deshalb lasse ich heute mal die anderen ran und zeige euch ein paar lesenswerte Texte, Webseiten und ach, da Thomas D einen mega kitschigen, aber so schönen neuen Song geschrieben hat, teile ich auch den mit euch. Happy reading!

Das Kaiserinnenreich: Den Blog von Mareice habe ich irgendwann durch Zufall gefunden und er hat mich total gepackt. Mareice schreibt dort nämlich ganz wundervoll über ihr Leben als Mutter von zwei Töchtern, mit und ohne Behinderung. Und sie schafft auf ganz unkomplizierte Weise Verständnis und Nähe und rückt gleichzeitig vieles ins rechte Licht. Regelmäßig interviewt sie andere Mütter mit behinderten Kindern und beim Lesen dieser Interviews laufen mir immer die Tränen über die Backen. Denn auch wenn wahrscheinlich jede von uns zu einer solchen Kämpferin würde, ich bewundere diese Frauen so für ihre Kraft, ihre Stärke und ihren Optimismus.

Mommy, somebody needs you: Ausnahmsweise, ja wirklich ausnahmsweise, gibts hier einen Link zur Huffington Post. Denn dieser Artikel (in Englisch) bringt auf zugegeben recht kitschige Weise das Muttersein so sehr auf den Punkt, dass ich beim Lesen mindestens acht Mal „genau“ gerufen habe. Hier ein kleiner Auszug, aber auch der komplette Text lohnt sich:

„The sooner I can accept that being Mommy means that I never go off the clock, the sooner I can find peace in this crazy stage of life. That „Mommy“ is my duty, privilege and honor. I am ready to be there when somebody needs me, all day and all night. Mommy means I just put the baby back down after her 4 a.m. feeding when a 3-year-old has a nightmare. Mommy means I am surviving on coffee and toddler leftovers. Mommy means my husband and I haven’t had a real conversation in weeks. Mommy means I put their needs before my own, without a thought. Mommy means that my body is full of aches and my heart is full of love.“

Passend dazu schreibt Nina von Gedankenpotpourri (seit ich sie kenne, kann ich auch das Wort Potpourri vehlerfrei schreiben) „Meine Kinder haben meine Karriere gekillt“ – und warum sie ihnen dafür unendlich dankbar ist.

Gott ist mein Zeuge: Mit Gott habe ich es eigentlich nicht so. Zumindest nicht mit dem, der in der Bibel steht oder um den es in der Kirche geht. Da halte ich es wie Maggie Smith aus Downton Abbey: „My Dear, Religion is like a Penis. It’s a perfectly fine thing for one to have and take pride in, but when one takes it out and waves it in my face we have a problem!“ Aber: Das neue Fanta4 Kitschlied, das Thomas D gestern Abend live so schön performed hat und die deutschen Beastie Boys mal kurz zu liebenswerten Familienvätern gemacht hat, das sind Zeilen, die ich meiner Tochter schreiben würde. Und daher gibts hier den Reffreng. Den Rest könnt ihr unter dem Link oben anhören, aber naja, die Studioversion ist nicht halb so gänsehautig wie live.

Du bist du ein Kind dieser Sterne,
ein Engel des Lebens,
du bist der lebende Beweis für mich, für Elfen und Feen,
du bist ein Wesen aus Licht,
ewige Quelle der Freude,
ich gebe mein Leben für dich.
Ja, man, und Gott ist mein Zeuge.
Du bist das größte Geschenk, in diesem Leben für mich.
Denn du bist wunderschön lebendig, wie das Leben an sich.
Und täglich rettest du mich,
deshalb versprech ich dir heute,
Ich würd sterben für dich, ja man,
und Gott ist mein Zeuge.

Das ultimative 10 Schritte Abnehmprogramm gibts bei BleibCOOLmami. Ein kleiner Auszug: Schritt 1: Schaffen Sie sich (mindestens) ein Kind an. Schritt 2: Warten Sie ab. Schritt 3: Nun ist das Kind drei Jahre alt. Um nachfolgende Schritte ausführen zu können, sollten Sie einen Tag wählen, an dem Sie Ihr Kind mindestens 24 Stunden (es kommt Ihnen vor, als wären es 36 Stunden) um sich haben. Wer alle Schritte befolgt, hat garantiert nie wieder zu viel auf den Hüften. Herrlich.

Kiddothekid: Zu guter letzt ein Blogsternchen, das ich neulich erst entdeckt habe. Liz wohnt mit ihrem Mann und dem Kiddo ist Berlin und wurstelt sich dort durch. Wie, darüber bloggt sie in herrlich komischen, nachdenklichen und auch kritischen Stil.

 

So, damit seid ihr erst mal ein bisschen versorgt. Und bald gibts auch wieder was eigenes. Ich hab nämlich eine Idee für eine neue Diät, die nix mit Abnehmen zu tun hat, aber um die mit euch zu teilen (und vielleicht macht ihr ja mit!), müssen die Worte erst wieder aneinander finden. Und ach ja, bald isser fertig, der neue Blog. Dann kommt der ganze Kinderquatsch hier runter und es geht nur noch um Diäten. Und ein guter Mensch sein. Ohne erhobenen Zeigefinger. Happy (vegan) Wednesday euch!

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Abfotografiert aus dem tollen flow One-quote-a-day calendar 2015

 

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