Oh what a day! Wie aus dem Megamasterplan ein Megamasterplan B wurde

Kita-Ferien ist das Wort, das bei arbeitenden Müttern sofort für Herzrasen, Hautausschlag und Scheißewiekriegichnurallesgeregelt-Gedanken sorgt. Kita-Ferien gibt es bei uns auf dem Dorf leider ziemlich oft (aber mei, diese Idylle!). Und da ich mir Herzrasen und Hautausschlag inzwischen zu anstrengend finde, hab ich einen Jawollsokriegichbestimmtallesgeregelt-Plan für eben diese beschissenen Kita-Ferien entwickelt: Der kleinen Madame ein adäquates Kita-Ersatz-Programm verschaffen und die langen Schlaf-Phasen von Mini-Man ausnutzen um so viel wie möglich schaffen. Ein Fließband, das in dreifacher Geschwindigkeit läuft ist nichts gegen arbeitende Mütter, die wissen, dass ihr hochkonzentriertes Zeitfenster nur ein paar Stunden beträgt. Da werden in Rekordzeit sämtliche Hauweg-Emails beantwortet, in die Tasten gehauen und Texte produziert, Telefonkonferenzen ohne unnötiges Blabla abgehalten und auch sonst alles irgendwie verhackstückt, das sich sofort ohne Probleme wegschaffen lässt. Arbeitende Mütter sind extrem produktiv und sollten eigentlich von allen Arbeitgebern mit Kusshand genommen werden – denn wirklich keiner kriegt so viel geschafft, der mit OhgottgleichgehtdasBabyphonewiederlos- oder VerdammtgleichmachtdieKitazu-Gedanken am Werk ist. Wirklich. Keiner.

Und dann, wenn man gerade denkt, alles läuft super smooth und passt prima, entschließt sich einer dem Megamasterplan einen Strich durch die Rechnung zu machen und wird krank. Natürlich. Und ihr dürft jetzt alle lachen. Oder mit mir heulen. Doch weil das nicht bedeutet, dass das Fließband zum Stillstand kommt, sondern im Gegenteil, in Turbo-Geschwindigkeit läuft (aber zugucken darf keiner!), gibts nur diesen kleinen Post über den Alltagswahnsinn während dem Unding Kita-Ferien.

Aber morgen, morgen, wenn alles wieder genauso funktioniert wie es gefälligst soll, ergieße ich mich wieder literarisch (haha!) und knallhart recherchiert (nochmal haha!) darüber, wie man die Welt verbessern kann und warum es sich für jeden lohnt, das zu versuchen (nicht mehr haha!). Und bis dahin mache ich das:

 

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