Tag 236: Lesen mit Stimmung

Gerade gefunden und teilenswert: Sind E-Books besser als gedruckte Bücher? Ich habe seit letztem Sommer einen Kindle – allerdings aus dem einzigen Grund, weil ich im Urlaub verdammt viel lese und 15 Bücher ziemlich viel Platz und Gewicht im ohnehin schon beschränkten Reisegepäck einnehmen. Die alle gebündelt in einem elektronischen Gerät, das ist für unterwegs schon verdammt praktisch. Ansonsten nehme ich das Ding eigentlich nicht in die Hand, denn ich liebe den Geruch und die Haptik von Büchern und ich liebe es, all diese Schriftstücke in den Bücherregalen zu sammeln. Eigentlich träume ich von einer richtigen Bibliothek, die ich irgendwann vielleicht einmal haben werde. Bücher haben eine Seele, für mich zumindest.

Allerdings habe ich in der letzten Zeit immer öfter genau über das Titelthema nachgedacht: Ist es nicht viel umweltfreundlicher, die Bücher elektronisch zu lesen? Der Blog Wellhome hat sich genau diesem Thema gewidmet und eine recht interessante Grafik dazu veröffentlicht. Und auch wenn die Fakten klar dafür sprechen, fehlt beim elektronischen Lesen einiges an Stimmung, an Soul. Was meint ihr, nutzt ihr E-Reader? Und warum?

Home Energy Audits by Wellhome.com

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7 Gedanken zu „Tag 236: Lesen mit Stimmung

  1. Ich habe auch einen Kindle und würde ausschließlich meine Bücher darauf lesen, wenn ich alle Bücher runterladen könnte, die ich gerne hätte. Da ich vorwiegend englische Bücher lese ist das aber schwierig, denn über den deutschen Kindle-Shop kriegt man die nur bedingt und teilweise überteuert….ich liebe meinen Kindle, muss aber auch sagen, dass meine Bücherregale voll sind…ich könnte mir gar keine Bücher mehr kaufen….;-)

  2. Hm,.. ich frag mich bei sowas immer, wieviel Energie, Wasser und Rohstoffe denn zur Herstellung eines/ dieses elektrischen Gerätes gebraucht werden? Ausserdem benötigt das ja generell auch Strom, auf die eine oder andere Art und Weise, der auch wieder gewonnen werden muss… Und wenn’s denn Geist aufgibt, kann man’s auch nicht gerade auf den Komposthaufen werfen. Also kann man schon, aber …. Naja. – Da find ich machen sich’s diese ‚lasst uns Bäume retten und alle elektronische Bücher lesen‘ ein bisserl einfach. Ich habe bisher noch keinen kindle ausprobiert, würd aber für Urlaubsreisen etc. sowas durchaus in Betracht ziehen…. Generell mag ich einfach gerne ‚echte‘ Bücher lesen…oldschool wie ich bin. LG ; )

  3. dem kann ich mich nur anschließen, über die verschiedenen herstellungselemente, – kosten und -verfahren der ebookreader wurde nichts gesagt. wobei eigentlich bekannt ist, dass seltene erze verwendet werden müssen. Und da ist mir ein buch alle mal lieber. so ein buch ist mir auch noch nie so runtergefallen, dass es nicht mehr lesbar gewesen wäre. bei einem ebookreader kann ich mir das schnell vorstellen.

  4. ich sehe das ähnlich…

    ebooks sind vielleicht auf den ersten blick umweltfreundlicher, aber ob der ständige (!) stromverbrauch der ebooks da eine gute alternative ist?!

    ich für mich habe außerdem festgestellt, dass ebooks und/oder smartphones oder so (auf mich) nicht die gleiche wirkung haben wie ein richtiges buch. ich lese super gerne abends im bett – mit einem elektronischen gerät für mich absolut unvorstellbar?! wie soll man denn damit so richtig zur ruhe kommen?

    viele grüße,
    eileen (http://meinblogfueralles.wordpress.com)

  5. Mir geht es ganz genauso, beim Lesen auf dem Kindle komme ich nicht wirklich in Stimmung, ich tauche nicht so recht in das Buch ein. Dennoch ist es praktisch und auf Dauer natürlich, wenn man so ein Ding oder ein Tablett schon einmal besitzt, auch sicherlich umweltfreundlicher. Ich bin gespannt wie sich das ganze entwickelt…

  6. Ich habe ein paar Bücher auf mein Ipad geladen, eben weil es auf Reisen Gewicht spart (ich reise beruflich meist nur mit Handgepäck, da spare ich jedes Gramm)
    Aber ich mag das überhaupt nicht.

    Das Papier für ein Buch ist bei mir auf jeden Fall gerechtfertig, denn erstens hole ich mir mittlerweile viele Bücher aus der Bücherei. Und die Bücher, die ich mir doch kaufe, sind – zweitens – immer solche, wo ich von vorne herein schon weiß, dass sie Bestandteil der „Familienbibliothek“ werden, also von Mutter, Schwester, Cousine und der einen oder anderen Freundin auch gelesen werden. Bücher, die ich nicht mehr mag, werden entweder an Freunde oder an die Bücherei verschenkt oder „ausgesetzt“, sodass sie weiter gelesen werden.

    Ich spare lieber Papier, indem ich im Büro nicht jeden Schmarren ausdrucke, nicht mehr benötigtes Papier (Rückseite) als Schmierzettel nehme und wenig bis keine Zeitschriften von der Sorte kaufe, die nach einmal Lesen im Altpapier landen (die kann man wirklich genau so gut elektronisch lesen!) – Schöne Magazine kaufe ich gerne, Hefte wie z.B. GEO hat Töchterchen schon mehrmals für Referate brauchen können.

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