Tag 159: Büchertipps wanted!

Ich habs ja schon das ein oder andere Mal erwähnt, aber weil ich es kaum erwarten kann jetzt nochmal: ich fahre bald in den Urlaub! Juhu! Und auch wenn ich bereits jetzt die leise Ahnung habe, dass ich von meinen bisherhigen Sommerurlaub-in-Europa-Aktivitäten rund um Handtuch, Strand und Bücher Abschied nehmen muss (denn: 1 Haus, 10 Erwachsene, 5 Kinder), möchte ich das zumindest in der Vorbereitung ignorieren. Daher suche ich entsprechende Urlaubslektüren und hoffe, ihr habt ganz viele Tipps für mich. Besonders toll finde ich Bücher mit außergewöhnlichen Geschichten, die mich so fesseln, dass ich nachts lieber lese statt zu schlafen. Fantasyromane mag ich dagegen nicht so und für Krimis ist mein Nervenkostüm nicht stark genug. Und zuuuu platt (á la Singlefrau stoplert bei der Suche nach einem Mann von einem Fettnäpfchen ins nächste) sollte es auch nicht sein. Alle anderen Ideen, her damit! DANKE!!

 

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9 Gedanken zu „Tag 159: Büchertipps wanted!

  1. Moers: die Stadt der träumenden Bücher& der Schrecksenmeister, Niffenegger: die Frau des Zeitreisenden, Michael Wigge: ohne Geld bis ans Ende der Welt& Wigges Tauschrausch, Foer: extrem Laut& undglaublich nah

  2. echt festgehalten haben mich:

    zsuzsa bank: die hellen tage
    wolfgang herrndorf: tschick
    daniela krien: irgendwann werden wir uns alles erzählen
    edgar rai: nächsten sommer

    allesamt auch sehr als urlaubslektüre zu empfehlen… 🙂

  3. Andrej Kurkow „Picknick auf dem Eis“
    Ein ukrainischer Möchtegern-Schriftsteller lebt mit einem Pinguin recht zufrieden aber joblos in seiner Kiewer Wohnung. Bis ihm ein Job angeboten wird: Er schreibt Todesanzeigen für Promis, die erst noch sterben werden. Sein Leben ändert sich nun dramatisch. Und zu seinem kleinen Universum gehören bald ein bester Freund, ein elternloses kleines Mädchen und sogar ein Freundin. Aber natürlich auch sein Chef, mafiöse Gönner und ziemlich seltsame Gestalten. Kein Krimi!!! Einfach eine intelligente Geschichte.
    Und noch mal Kurkow: „Der Milchmann in der Nacht“ Wieder entführt uns Kurkow nach Kiew und Umgebung, wo wir alleinerziehenden Müttern, kinderlosen Paaren, Arbeitern, Abgeordneten, Popen und anderen nicht näher definierten Bewohnern begegnen, deren Leben auf seltsame Weise miteinander verknüpft ist. Und während man liest, teilt man die Protagonisten des Romans in sympatisch, unsympatisch und zwielichtig ein. Und man hofft die ganze Zeit, dass die Geschichte für die Sympatischen gut ausgeht und ahnt doch die , dass es nicht gut ausgehen kann.

  4. Anna Enquist „Letzte Reise“, ein biografischer Roman über James Cook, aber aus Sicht seiner Frau erzählt, die alleine sechs Kinder zur Welt bringt, alleine alle sechs beerdigen muss, jahrelang nicht weiß, ob sie vielleicht schon längst Witwe ist, und vom Tod ihres Mannes dann auch erst über ein Jahr später erfährt.

    Isabel Allende – mag ich alle. Zuletzt gelesen „Die Insel unter dem Meer“, ein üppig-bunt erzählter Roman über eine Sklavin im vorletzen Jahrhundert und die schaurig-schöne, aber auch brutale und grausame Karibik und Staatsgründung Haitis.

    Alexandra David-Néel, „Mein Weg durch Himmel und Hölle“ – ihre Reisebeschreibung über ihren Weg nach Tibet. A. David-Néel war die erste Europäerin, die die verbotene Stadt betreten hat.

    Jostein Gaarder, „Das Orangenmädchen“, eigentlich ein Jugendbuch, die berührendste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe.

    Egal mit was für einem Buch: viel Vergnügen!

  5. ich les derzeit fast nur „selbsttests“ und sonstige einjahresexperimente. Sehr empfehlen kann ich dir den no impact man (colin beaven), dann natürlich „nackt schlafen ist bio“, und „no shopping“ (wenn du das nicht eh schn gelesen hast). was belletristik angeht, mein ab-so-lutes lieblingsbuch: die bibel nach biff von christopher moore. ja, mein kater hieß genau deshalb biff. und wo wir grad bei katzen sind – ich find den ralph schmitz ja sonst eher von der nervigen und unlustigen sorte, aber „schmitz katze“ ist ein volltreffer. selten so gelacht. ist halt was für katzenbesitzer… ganzganz heftig, vielleicht nix für jungmamis, ist „wir müssen über kevin reden“. und natüüüürlich die drei stieg larssons, wahrscheinlich die besten, spannendsten krimis, die ich je gelesen habe. und wenns ein bisschen dunkel/absurd sein soll: johnathan carroll: Schlaf in den Flammen.

  6. und wenn du lesen willst, wie ein deutscher die österreicher sieht (und dabei teilweise komplett ins schwarze trifft, ich hab echt sooooo lachen müssen): dirk stermann: sechs österreicher unter den ersten fünf.

  7. DANKE ihr Lieben!!! Das sind großartige Vorschläge und ich freue mich schon aufs Büchershoppen! Sehr lustig übrigens: ich habe diese Frage schon öfter mal auf facebook gestellt (also auf meinem persönlichen Profil) und nie so tolle Tipps bekommen. Ihr seid einfach super!!

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