Tag 108: Ausmisten – setzen 6!

Früher habe ich so etwa alle sechs Monate meinen Kleiderschrank ausgemistet. Alles, was ich für nicht mehr anziehenswert oder passend gehalten habe, ist in einer Tüte gelandet, die ich zuerst Freunden und dann meinen Kolleginnen zur Verfügung gestellt habe. Die haben die sich das rausgesucht, was sie doch noch für anziehenswert oder passend gehalten haben und oft war das mehr als ich dachte. Meine Freundin Christine zum Beispiel wollte auf meiner Hochzeit ein komplettes Outfit aus meinen ausgemisteten Klamotten anziehen, von Kopf bis Schuh, so gut war sie ausgestattet. Und meine liebe Ex-Kollegin Carla trägt auch immer mal noch ein paar Kleidchen oder Pullis von mir. Das finde ich toll.

Dumm nur: Wenn man Dinge ausmistet, die man ein Jahr später doch wieder anziehen möchte. Und diese Dinge nicht von Freunden weiter getragen werden, sondern für einen Appel und ein Ei bei ebay versteigert wurden. Ich hatte nämlich einmal eine tolle, schwarze 7 for all Mankind Röhrenjeans. Zugegeben, sie war immer ein bisschen eng, aber wenn ich mich mal reingequetscht hatte (ohne Strechanteil!), saß sie ganz prima. Vor ungefähr anderthalb Jahren kam ich plötzlich auf die Idee, diese Jeans bei ebay zu versteigern, weil ich sie doch nicht so oft getragen habe. Rund 25 Euro hab ich dafür bekommen (NP: so 250!). Blöd. Ganz besonders, da ich diese Jeans inzwischen bitter vermisse. Mein Jeanshemd würde toll aussehen mit einer schwarzen Jeans. Oder mein blaues Hemd. Oder meine pinke Tunika. Da habe ich 27 Hosen, aber keine, mit der ich diese Dinge richtig tragen könnte. Prima.

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4 Gedanken zu „Tag 108: Ausmisten – setzen 6!

  1. Da habe ich den ultimativen Tipp für dich, du brauchst ganz klar eine VersteckMichKiste!

    Ich besitze eine große Box, in die ich die Klamotten einräume, von denen ich überzeugt bin, dass ich sie zwar NIE wieder tragen werde, die mir dann aber doch zu wertvoll erscheinen, um sie für zu wenig Geld beim Auktionshaus loszuwerden. Wichtig: die Box muss irgendwo möglichst unsichtbar verstaut werden, so dass der Inhalt einen nicht mehr belastet.
    Irgendwann gerät der Inhalt in Vergessenheit. Noch später schaut man mal rein und amüsiert sich entweder ganz kräftig oder freut sich, dass man das ein oder andere Schätzchen doch noch verwahrt hat. So eine Art Überraschungsei für Große.

    Viele Grüße und weiter so! 😉

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