Tag 60: Zwischenbilanz

Heute ist der 29. Februar und das heißt: zwei Monate, genau gesagt 60 Tage, bin ich nun schon auf Shoppingdiät – Zeit, sich das alles mal genau anzuschauen. Wie funktioniert’s, wo hakts und wie wird es wohl weiter gehen? Hier mal wieder ein paar Facts & Figures:

1. Nicht-Shoppen ist gar nicht schwer, man lässt es einfach bleiben.

2. Nichts neues im Kleiderschrank zu haben, ist allerdings schon immer wieder ein bisschen schwerer. Denn so langsam langweilt mich meine Garderobe ganz schön.

3. Obwohl ich ziemlich viele Dinge besitze, die ich schon lange oder noch nie anhatte, halten sich die Variationsmöglichkeiten in Grenzen. Es gibt nämlich einen Grund, warum ich diese Teile noch nie oder schon sehr lange nicht mehr an hatte.

4. Ich habe festgestellt: 80% meiner Kleidung stammt von H&M. Das finde ich ziemlich erschreckend, denn eigentlich mag ich H&M gar nicht wirklich. Aber die Schweden haben mit Abstand den besten Onlineshop, die beste Kommunikation drum rum und die besten Sales. Für mich als (hoffentlich Ex-) Schnäppchen-Lover und Zwischendurch-Online-Shopper verhängnisvoll. Mein teuerstes Kleidungsstück ist neben meinem Hochzeitskleid der Skianzug von Lasse Kjus. Aber den trage ich eben nur auf der Piste. Ansonsten besitze ich eine gescheite Winterjacke, ein paar teure Jeans und mehrere vernünftige Schuhe. Der überwiegende Rest ist wirklich von Zara, H&M, Asos & Co.

5. Das werde ich im nächsten Jahr, wenn ich wieder shoppe, definitiv ändern. Meine Garderobe wird dann mit einigen hochwertigen Basics und besonderen Teilen aufgewertet.

6. Wenn ich wieder shoppe (also in 306 Tagen…..), werde ich nur noch Dinge kaufen, die ich wirklich toll finde. Keine „mhmm, nicht schlecht, mal sehen, aber so ganz sicher bin ich mir nicht“ Käufe. Und erst recht keine 9,99 EUR Schnäppchen von Dingen, die ich für 24,99 EUR auch nicht gekauft hätte. Nur noch 100%ige Volltreffer.

7. Die größten Probleme meines Einkaufsverhaltens – Schnäppchenwut und Online-Spontankäufe  – habe ich damit schon nach nur zwei Monaten im Griff. Glaube ich zumindest.

8. DIY ist gar nicht so einfach. Aber wenn ich wieder mehr Zeit habe, werde ich meine Basics durch DIY-Tricks aufwerten. Und mein erstes Kleid selbst schneidern (liebe Konstanze, vielleicht komme ich hierbei wirklich auf dein Hilfe-Angebot zurück!).

9. Die Idee mit meiner (ebenfalls nicht-shoppenden) Freundin Conny eine Shoppingdiät-Community zu gründen und das gesparte Geld aller Nicht-Shopper einem gemeinsamen Projekt zu spenden, liegt momentan aus Zeitgründen auf Eis. Aber aus dem Kopf ist es nicht. Ich habe allerdings überhaupt keine Ahnung, wie viel Geld ich schon gespart habe. Denn ich trage lieber modische Scheuklappen als in Onlineshops zu surfen und zu gucken, was ich verpasse.

10. Nagellack ist momentan mein liebstes Accessoire. Teilweise lackiere ich meine Nägel zwei Mal am Tag neu. Zum Glück muss ich immer so viel telefonieren, sonst hätte ich gar keine Zeit mehr für irgendwas.

Noch 306 Tage to go. Das kommt mir momentan unendlich lang vor, aber ich hoffe, dass der Frühling neue Energie und Motivation mit sich bringt. Denn dann kommt ja der Sommer und Sommeroutfits habe ich wirklich ganz schön viele.

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Ein Gedanke zu „Tag 60: Zwischenbilanz

  1. Das mit den H&M Sachen habe ich auch bei mir festgestellt, das ist wirklich erschreckend, wie viel Geld man teilweise für die Sachen rausschmeißt, die nach einer Saison ganz schrecklich aussehen, H&M’s Qualität ist wirklich in den letzter Jahren immer schlechter geworden, das habe ich selbst von deren Mitarbeitern gehört.

    Bei Zara kaufe ich aus Prinzip nicht, weil mir der Laden irgendwie auf Edel macht, wobei sie Jeans für ein paar Cent produzieren und sie dann für teuer Geld verkaufen, außerdem hatte ich da mal eine arge Auseinandersetzung mit einer Verkäuferin.

    Die Frage ist einfach, wo man qualitativ gute Kleidung kaufen kann, die zeitlos ist und dazu noch am besten fair produziert.. Gar nicht mal so einfach 😦

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