Tag 16: Viel schwieriger als nicht-shoppen!

Nach einer Woche Sogutwie-Vegetarier: Die Umstellung auf fleischlos ist schwerer als gedacht. Am Freitag zum Beispiel habe ich mir ganz automatisch bei unsere Brötchenfrau eine Leberkäs-Semmel gekauft, weil alle Salate schon weg waren. Als ich gerade hungrig reinbeißen wollte, fiel es mir ein: Ich bin ja jetzt Vegetarierin! Total vergessen! Meine Kolleginnen haben sich kaputt gelacht und mich dann glücklicherweise was von ihrem Salat abgegeben. Was für ein Glück.

Vegetarier zu werden ist viel schwieriger als nicht-shoppen, weil es mehr als nur Verzicht ist. Und man im Gegensatz zum Shoppingstopp nach Alternativen suchen muss, denn nicht-essen ist natürlich keine. Fleisch versteckt sich ja auch sehr gerne in Speisen: in Maultaschen, in Quiche-Lorraine, in Nudelsalat. Aber vermutlich ist auch das eine Frage der Gewöhnung, versierten Vegetariern passiert es natürlich nicht, dass sie beinahe in eine Leberkässemmel beißen. Wer übrigens einfache, vegetarische Rezepte für mich hat, immer her damit! Bis zum Frühling, wenn der Shoppingverzicht bestimmt schwerfällt, muss ich nämlich eingefleischte Vegetarierin sein (meine Güte, was für ein Wortspiel!), denn Überforderung ist natürlich gar nicht gut…

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